Deutschland – Bangkok

Anreise

Flug geht ab Suttgart nach Doha dann Bangkok. Knappe 3 Wochen später zurück von Hanoi via Doha nach Stuttgart. Wofür wir vor einigen Jahren noch extra Geld dafür ausgegeben um mit einem A380 zu fliegen, gehört das auf den großen Strecken bei einigen Airlines offensichtlich mittlerweile zum Standard. Mit dem Dreamliner nach Doha, weiter mit der A380. Auch nett.

Was verwirrt ist nach wie vor die Zeitumstellung. Man ist 8h unterweg, der Körper weiß „es-ist-20.00h“ die Uhr sagt „12.00h“ + erwähnte Klimakeule.

Bangkok – Skytrain

Großstädte und ihre Nahverkehrsmittel sind großartig. Sofern vorhanden. In Bangok ist das so in Form einer S-Bahn auf Stelzen. Führt durch die gesamte Innenstadt und bedient zumindest einige Außenbezirke. Vom Flughafen geht’s zum vorgebuchten Hostel Suk11 nahe Nana-Station via BTM. Aussteigen an der „Nana Station“, 150m später bin in in Sukhumvit (Straße oder Viertel?) im Suk11 Hostel. Enstpricht genau dem was ich erwartet hatte. Häuserzeile(n), Baujahr(e) unbekannt, endet das erste Haus gibt’s einen Durchbruch ins nächste, ins nächste, ins nächste Hausscheibchen – insgesamt so um die 50m. 8 Stockwerke hoch und 10m breite/tief.


Die Gegend:
Bin mir nicht ganz sicher ob Nana-Station als Touri-Ecke oder Rotlicht-Meile durchgeht, vermutlich beides. 2 Nächte sind gebucht bis es weiter geht nach Kambodscha.

1. Tag-Nacht
Das Zimmer ist einfach aber völlig ausreichend. Erwähnenswert ist das Bad. Waschbecken und Dusche befinden sich auf dem Balkon. Die Dusche ist bis zur Schulter blickdicht, beim Zähneputen am Waschbecken kann man dem 8m entfernten Nachbarn im gegenüberliegenden Haus auf den Teller kucken. Lustig.

Nette Leute im Hostel, eine Neuseeländerin, ein asiatische Kanadier, 2 weitgereiste belgische und ein deutscher verpeilter Student bzw. -innen auf Langzeiturlaub. Auf der abendlichen Kneipentour geht’s vorbei an bizarr operierten Ladyboys, vollen Bars, leeren Bars, dutzenden Straßenimbisse, Irish Pubs, Nutten, noch mehr Bars, eigenartigen Clubs…

Ab ins Bett. Es ist 2:30h.

Anmerkung: Es gibt wohl eine Sperrstunden:Die meisten Bars haben bereits um 22:00h den Ausschank eingestellt, andere um 00:00h wiederum andere haben gar kein Ende.Eigenartig.

2. Tag
Plan für heute: Bangok und seine Sehenswürdigkeiten. Das Tagesticket für die Bangoker Straßenbahn gekauft und los Richtung Fluß, genauer zur Station Saphan Taksin, mit dem Wassertaxi Richtung Wat Pho bzw. Königs Palast. Wassertaxi ist voll. Hauptsächlich Touris, riesige Grupppen Chinesischer Touris, wenige Einheimische meistens Expads – so scheints zumindest (mit 2en is gespräch gekommen, ein Australier, ein Südafriakaner). Empfehlenswert: Durch Gassen schlendern wo man normalerweise nen Bogen drum machen würde. Man sieht so das ein oder andere Restaurant von der dunklen Seite der Macht – huhhhh Verdauung sei stark!
Großen Buddha gesehen, dutzende Stupas, Tukk-Tukks, Horden von chinesischen, nordamerikanischen und europäischen Touris, die meisten recht junge Rucksacktouris,….
Abends: Khao San Road. Man liest ja viel drüber. Gesehen habe muss man’s nicht. Straßennepp, schlechtes Essen, billige Bierkaschemmen, Ballerman-Style auf asiatisch. Naja. Rooftop Bars waren leider nicht auf dem Programm. Meine Kumpels-für-den-Abend hatten kein Bock oder Budget. Naja. Bangok ist voll mit Leuten, eng bebaut, in den Hinterstraßen versifft, ein bischen chi-chi aber gar nicht sooo verrückt und schrill wie man behauptet.

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