Phnom Penh

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Phnom Penh an sich ist die größere Version von Siem Reap, ähnlich chaotischer Verkehr, architektonisch unspektakulär. Was auffällt sind die krassen Gegensätze: So steht eine handbreit neben der Hochglanzfassade eines 5-Sterne Hotel-Wolkenkratzers eine völlig heruntergekommene und versiffte Holz-Blechhütte steht – bewohnt von 3-Generationen. Ansonsten reihen sich gesichtslose Zweckbauten nahtlos aneinader. Das einzig „historische“ ist neben dem Köngispalast der klassisch asiatische Gemüse-Fleisch-Haushaltsgeräte-Gewürz-Markt. Ein wirkliches „Szenevirtel“ konnte ich nicht ausmachen höchstens am Ufer des Mekong-Tonle Sap Zusammenflusses gibt’s ein paar nette Restaurants und Bars.

Hauptstadt Kambodschas mit tragischer Vergangenheit. Hier haben die Roten Khmer 1975 im Zuge ihrer Machtergreifung die gesamte Stadt entvölkert und alle Einwohner zu Bauern gemacht und auf die Felder geschickt. Viele sind an der pausenlosen Arbeit und der mangelhaften Versorgung gestorben. Zusammen mit den Ermordungen auf den Killigfields sind so ca. 2 von insgesamt ca. 7 Mio. Kamobdschaner direkt oder indirekt ermordet worden.

Die Kambodschaner, die diese Zeit miterlebt haben reden nicht viel darüber bzw. klammern das Kapitel weitesgehend aus. Die Jüngeren scheinen entweder nichts oder wenig darüber zu wissen, wollen sich aber auch gefühlt nicht mit den „alten“ Kammellen beschäftigen. Auch eine Strategie über den Verlust der Angehörigen hinwegzukommen.

So steht als erstes der Besuch in Tuos Sleng Museeum dann der Besuch eines der nahe gelegenen Killig Fields auf dem Programm.

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